Zielvorstellung

Zielvorstellung

Richtiges Ziel setzen

Timo Klostermeier | pixeleo.de

Timo Klostermeier | pixeleo.de

Bevor Sie überhaupt mit einer Bewerbung starten, ist eine Frage entscheidend:

Was ist Ihr Ziel?

Die Antwort auf diese Frage ist gar nicht so schwer, wie Sie als Bewerber und Arbeitsuchender vielleicht jetzt denken.

Ihr Ziel ist kein „Job“, sondern ein Beruf!

Beruf“ stammt von „Berufung“. Sie wollen eine Arbeit, die nicht nur genug Geld für ein möglichst angenehmes Leben einbringt, sondern sie soll auch Ihren (Arbeits-)Tag ausfüllen.

Wer nur für Geld arbeitet, wird am Ende nicht wirklich „reich“ und kann sich nicht (weiter-)entwickeln.

Ein ganz entscheidender Faktor ist die Motivation für den Beruf.

Deshalb machen Sie sich Gedanken, was Sie an Ihren letzten Jobs geliebt haben. Konkret: Welche einzelnen Aufgaben bzw. Tätigkeiten haben Ihnen die meiste Freude bereitet. Wo fühlten Sie aus sich selbst heraus – nennt man auch „intrinsisch“ – dass Sie diese eine Aufgabe besonders gut gelöst haben, dass Sie diese eine Tätigkeit besonders gut konnten – ja, vielleicht sogar, dass Sie genau dazu Talent haben?

Halten Sie (hand-)schriftlich fest, welche einzelnen Tätigkeiten und Aufgaben Sie in Ihren bisherigen Berufspositionen, Ausbildungsstellen, Praktika, in der Schule oder auch in der Freizeit – zum Beispiel interessante Hobbys – Sie sehr gerne gemacht haben. Sie sollten dabei möglichst jede einzelne Tätigkeit gut lesbar auf einen einzelnen Zettel schreiben!

Thomas Schlott | pixelio.de

Thomas Schlott | pixelio.de

Meist wecken diese Gedanken die Erinnerungen an zurückliegende Erfolgserlebnisse. Notieren Sie auch diese in Stichpunkten auf den Zetteln. Haben Sie den Mut und gehen Sie hier auf diese geistige Wanderschaft. Schreiben Sie alles auf, was Ihnen dazu einfällt. Die spontanen Ideen sind oft die besten! Gehen Sie hierbei genauso vor, wie bei den einzelnen Tätigkeiten – jeweils eine Erfolgserinnerung auf einen Zettel.

Nehmen Sie nun alle Zettel zusammen und verteilen Sie diese auf einem größeren Tisch, so dass diese neben- und untereinander liegen. Stehen Sie nun auf und betrachten Sie das Ganze im Stehen!

Dieser Wechsel hat auch einen psychologischen Effekt: Sie nehmen eine neue Perspektive ein. Sie blicken von oben auf diese Tätigkeitssammlung, auf die Erfolgserlebnisse. Sie sind nicht mehr so nah daran und können so objektiver eine Auswahl treffen. Jetzt geht es um die Einordnung der Ideen in Ihre (persönliche, individuelle) ICH-Kampagne. Welche dieser vielen Stichpunkte tragen zum Beruf, den Sie anstreben, bei? Welche taugen eher nicht, diese einem Personalverantwortlichen eines Unternehmens zu unterbreiten?

Grübeln Sie hier nicht zu lange! Entscheiden Sie aus dem Bauch heraus. Wer zu lange hin und her überlegt, gelangt auf geistige Irrwege!

Die Begriffe auf den übrig gebliebenen Zetteln nehmen Sie nun mit! Wohin? Zu Ihrem Computer. Tippen Sie diese einfach untereinander als „Stichwortsammlung“ ab. Dies kann auch der Dateiname sein, unter dem Sie diese Begriffe-Reihung in Ihrem „Bewerbungs“-Ordner abspeichern.

Damit haben Sie schon eine wichtige und gute Vorbereitung für die Erstellung Ihrer Bewerbung geleistet! Erstes Ziel erreicht!!!

 

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