Schlagwort Qualifikation

Relevanz in der Bewerbung

S. Hofschlaeger | pixelio.de

Nur Wichtiges im Anschreiben

In Ihrem Bewerbungsanschreiben (vgl. Teil 1, Teil 2 und Teil 3) geht es darum, dass Sie Ihre Stärken und Eignung für die ausgeschriebene Stelle eindrucksvoll darstellen. Der Personaler entscheidet über die menschliche und persönliche Kompatibilität des Bewerbers zum Team im Besonderen und selbstverständlich zum Unternehmen im Allgemeinen. Maßgeblich sind neben der Persönlichkeitskompetenz (vgl. hierzu den Info-Report Berufskompetenz) aber vor allem seine (berufspraktische) Expertise und Qualifikation.

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Bewerbung ohne Qualifikation

Kommen nur noch „Genies“ zum Ziel?

Unternehmen suchen „eierlegende Wollmilchsäue“

Konstantin Gastmann | pixelio.de

Konstantin Gastmann | pixelio.de

Viele Stellenanzeigen schrecken die Bewerber ab. Da werden Anforderungen gestellt, die kaum einer in Gänze erfüllen kann. Offenbar suchen die Unternehmen nur noch „eierlegende Wollmilchsäue“ – Normalsterbliche können da nur mit Absagen auf ihre Bewerbungen rechnen! Solche Gedanken können jedem leicht kommen, der die ellenlangen Qualifikations-Listen in Stellenanzeigen liest.

Also bewerbe ich mich doch gar nicht erst darauf, könnte man denken. Richtig? Falsch!!!

Die Abschreckung ist meist auch gewollt. Dadurch werden alle „unpassend Qualifizierten“ von ihrer Bewerbung abgehalten. Christian Müller von Karrierebibel.de meint:

Sie können und sollten sich auch auf Stellen bewerben, für die Sie nicht alle oder nur wenige der erforderlichen Qualifikationen mitbringen.“

 

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Zeugnis – geheime Botschaften?

Ehrliche Leistungsbewertung oder Schummelei?

Jürgen Bücker | pixelio.de

Jürgen Bücker | pixelio.de

Laut Gewerbeordnung (GewO) § 109  Absatz 1 „hat jeder Arbeitnehmer bei Beendigung seines Arbeitsverhältnisses den Anspruch auf ein schriftliches Zeugis. Das Zeugnis muss mindestens Angaben zu Art und Dauer der Tätigkeit (einfaches Zeugnis) enthalten. Der Arbeitnehmer kann verlangen, dass sich die Angaben darüber hinaus auf Leistung und Verhalten im Arbeitsverhältnis (qualifiziertes Zeugnis) erstrecken.“

In der Regel erwarten die Personalverantwortlichen als Anlage einer Bewerbung ein qualifiziertes Zeugnis. Dieses hat sich als „Standard“ durchgesetzt. Ebenso gleichwertig werden übrigens Referenz- bzw. Empfehlungsschreiben angesehen, wie Bewerbungsratgeber Gerhard Winkler aus Berlin meint. Dennoch gilt auch nach wie vor das Zeugnis als wichtiger Beleg Ihrer Qualifikation und Leistung für einen Beruf.

Es scheiden sich allerdings hier die Geister, ob der § 109 Absatz 2 in heutigen qualifizierten Arbeitszeugnissen so realistisch umgesetzt und beachtet wurde.

Zitat: „Das Zeugnis muss klar und verständlich formuliert sein. Es darf keine Merkmale oder Formulierungen enthalten, die den Zweck haben, eine andere als aus der äußeren Form oder aus dem Wortlaut ersichtliche Aussage über den Arbeitnehmer zu treffen.“

Denn es gibt eben in diesen Arbeitszeugnissen Sprachcodes, die eben nicht eindeutig in ihrer Wortbedeutung für den Arbeitnehmer bzw. Bewerber ersichtlich sind. Kurz gefasst darf ein Zeugnis nicht offen (negativ) kritisieren und bewerten. Denn es soll letztlich keine Hürde für die Ergreifung eines neuen Berufes darstellen, sondern im Gegenteil den Start in einen neuen Job möglichst fördern. Diese Zeugniscodes sind weit verbreitet und lassen sich im Internet leicht recherchieren. Dennoch wollen wir im Folgenden die wichtigsten und kuriosesten benennen.

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