Noch nicht beim alten Eisen

Neue Perspektive für ältere Bewerber? (aktualisiert)

Erfahren und dynamisch zugleich

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geralt | pixabay.com

Mit 50 Jahren und älter hat es jeder auf dem ohnehin hart umkämpften Arbeitsmarkt schwer. Obwohl es das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) gibt, das jegliche Art von Diskriminierung – auch Altersdiskriminierung – verhindern soll, trügt der Eindruck nicht, dass gerade ältere Bewerber immer seltener auch nur eine Chance bei potenziellen Arbeitgebern erhalten.

Was also tun? Aufgeben? Nein, niemals! Besinnen Sie sich auf Ihre bisherige Berufsbiografie (Lebenslauf), auf Ihre Stärken und Kompetenzen und definieren Sie so Ihr Lebens- und Berufsziel und Ihr Bewerberprofil – mit anderen Worten: Starten Sie Ihre eigene Bewerbungskampagne.

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Tätigkeitsbeschreibung statt Zwischenzeugnis

Für die geheime Bewerbung aus dem Job heraus

Thorsten Jutzie | pixelio.de

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Sie ärgern sich jeden Tag mehr und mehr in Ihrem Job. Alle anderen scheinen zufrieden oder auch Karriere zu machen, nur bei Ihnen scheint alles zu stagnieren. Auch einige Gespräche mit dem Vorgesetzten haben nichts erbracht. Höchstens überhäuft er Sie nun mit noch mehr Routine-Arbeit – oft noch gepaart mit den Worten und einem schelmischen Grinsen: „So, Frau/Herr …, Sie wollen sich doch beweisen. Dann machen Sie mal.“

Ein Wechsel scheint ein Ausweg zu sein. Nach Prüfung mehrerer Jobbörsen stoßen Sie auf mehrere Möglichkeiten. Ein Problem haben Sie: Wenn Sie den Arbeitgeber um ein Zwischenzeugnis bitten, weiß dieser sofort, dass Sie Wechselabsichten haben. Dann könnte sich im schlimmsten Fall Ihr bisher noch halbwegs „ruhiger“ Job zu einem Spießrutenlaufen entwickeln.

Andererseits sinken ohne schriftlichen Nachweise Ihre Chancen bei der Jobsuche beträchtlich. Als Alternative zum Zwischenzeugnis (oder auch zum Arbeitszeugnis) bietet sich die Tätigkeitsbeschreibung an.

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Referenzschreiben wichtig

Ist Referenzschreiben wichtiger als Zeugnis?

Grundlegendes zu Referenz- und Empfehlungschreiben

l-vista | pixelio.de

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Aktuell diskutieren viele Personalverantwortliche und auch Bewerbungsratgeber, ob ein Referenz– oder Empfehlungsschreiben eine höhere Bedeutung hat als das qualifizierte Arbeitszeugnis. Tatsache ist, dass Arbeitszeugnisse in der Beurteilung des ausscheidenden Mitarbeiters häufig nicht schlechter als „befriedigend“ (Schulnote 3) sind. Dieses liegt zum einen an der zunehmenden Verbreitung des Internets und die zahlreichen Informationsseiten, die es zu den Zeugniscodes gibt. Zum andern ist natürlich Personalchefs bekannt, dass Arbeitnehmer, die gegen eine schlechte Beurteilung im Arbeitszeugnis klagen, häufig vor den Arbeitsgerichten Recht bekommen. Insofern ist das „Ansehen“ von Arbeitszeugnissen in den letzten Jahren deutlich gesunken. Es kommen nun immer häufiger Empfehlungs– oder Referenzschreiben – besonders für qualifizierte Jobs (mit Budget- und/oder Personalverantwortung) – zum Tragen. Doch was ist ein Referenz- oder Empfehlungsschreiben eigentlich? Beides sollte voneinander gut unterschieden werden!

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