Schlagwort E-Mail-Bewerbung

Noch nicht beim alten Eisen

Neue Perspektive für ältere Bewerber? (aktualisiert)

Erfahren und dynamisch zugleich

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geralt | pixabay.com

Mit 50 Jahren und älter hat es jeder auf dem ohnehin hart umkämpften Arbeitsmarkt schwer. Obwohl es das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) gibt, das jegliche Art von Diskriminierung – auch Altersdiskriminierung – verhindern soll, trügt der Eindruck nicht, dass gerade ältere Bewerber immer seltener auch nur eine Chance bei potenziellen Arbeitgebern erhalten.

Was also tun? Aufgeben? Nein, niemals! Besinnen Sie sich auf Ihre bisherige Berufsbiografie (Lebenslauf), auf Ihre Stärken und Kompetenzen und definieren Sie so Ihr Lebens- und Berufsziel und Ihr Bewerberprofil – mit anderen Worten: Starten Sie Ihre eigene Bewerbungskampagne.

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E-Mail for you

E-Mail-Bewerbung richtig erstellen

Richtig Mailen will geübt sein!

Stefanie Hofschlaeger | pixelio.de

Stefanie Hofschlaeger | pixelio.de

Nach einer Studie der Online-Jobbörse Stepstone mit rund 6.600 befragten Fach- und Führungskräften in Deutschland bevorzugten bereits im Jahr 2011 drei von vier dieser Personalverantwortlichen – also 72 Prozent – Bewerbungen per E-Mail. Dass heute diese Zahl noch gestiegen sein dürfte – um die 90 Prozent – überrascht wirklich keinen mehr.

Die Autoren der Studie erklärten schon damals die E-Mail-Bewerbung zum aktuellen Standard:

„Die Ergebnisse zeigen, dass die Online-Bewerbung die postalische Bewerbung endgültig abgelöst hat. Die Vorteile liegen auf der Hand: Kosten für Papier, Porto, Verpackung und Bewerbungsmappen entfallen. Einmal professionell angefertigte Bewerbungsfotos werden digital gespeichert und können beliebig oft verwendet werden.“

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Bewerbungstipps unter der Lupe!

Kritik an MOPO-Sonderbeilage

Ausbildung Special“ vom 27.08.2014

Screenshot von mopo.de by ICH-KAMPAGNE.de und text-allrounder.de

Screenshot von mopo.de by ICH-KAMPAGNE.de und text-allrounder.de

Öffentliche Bewerbungstipps in Zeitungen und Zeitschriften sind meist recht hilfreich. Zum bundesdeutschen Ausbildungsstart hat die „Hamburger Morgenpost“ (MOPO) eine Sonderbeilage produziert, in der es hauptsächlich um Ratschläge zur Bewerbung und zum Verhalten während der Ausbildung bzw. im Beruf geht.

Im Kern steht hier hinsichtlich der Bewerbungstipps viel Richtiges drin. Allerdings muss man einige Angaben auch korrigieren. Was wir hiermit tun.

Konstruktive Kritik 😉

Zunächst ist zwar die Aussage richtig, dass eine Bewerbung grundsätzlich Werbung in eigener Sache – also eine ICH-KAMAGNE (!) – ist. Allerdings ist eine Bewerbungsmappe, die ein individuelles Anschreiben, einen lückenlosen Lebenslauf und eben Zeugnisse und Bescheinigungen enthält, keine „Werbebroschüre“ im eigentlichen Sinne. Benützt man die Fachbegriffe bzw. Fachtermini aus der PR-Branche müsste es schon „Folder“ heißen.

Die Tipps zum Anschreiben sind absolut korrekt! Zitat:

„Jeder Personal-Entscheider merkt sofort, ob der Bewerber sein Standard-Motivationsschreiben minimal angepasst oder extra für dieses Stellenangebot einen ganz neuen Text verfasst hat. Wer sich diese Mühe nicht gemacht hat, wird aussortiert. Bewerber müssen genau herausarbeiten, warum sie der Richtige für den Job sind, sagt Karriereberater und Motivationstrainer Christian Weilmeier. Sie sollten griffig und präzise erklären, wie sie die gefragten Qualifikationen erfüllen. (…)“

Selbstverständlich stimmt auch die Angabe, dass das Anschreiben keinesfalls mehr als eine Seite umfassen sollte. Ebenso sollten Sie als Bewerber den in der MOPO-Beilage gegebenen Ratschlag beherzigen (Zitat):

„Anschreiben und Lebenslauf in einer Bewerbung sollten in derselben Schriftart verfasst werden. ‚Sonst fehlt der rote Faden‘, sagt Bewerbungsberaterin Sabine Neumaier.“

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