Stellenanzeigen – richtig interpretieren

Stellenanzeigen – richtig interpretieren

Thorben Wengert | pixelio.de

Stellenanzeigen sind wichtig, um sich gezielt bei einem Unternehmen bewerben zu können. Diese stehen oft in der Samstags- oder Sonntagsausgabe der Tageszeitung als auch häufig in verschiedenen (Online-)Jobbörsen. Diese sind mittlerweile auch als Smartphone-Apps verfügbar. Doch was steht darin und wie kann ein Bewerber Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden?

Alexandra Bucurescu | pixelio.de

Maßgeblich bei der Analyse der Stellenanzeige für die eigene Bewerbung sind die gestellten Anforderungen an den Bewerber bzw. die Bewerberin. Dies reicht von schulischen Leistungen (bei Ausbildungsstellen) über  berufspraktische Fertigkeiten und Fähigkeiten sowie persönliche Eigenschaften. Hierüber haben wir bereits mit der Berufskompetenz einen ausführlichen Info-Bericht verfasst.

Die Anforderungen einer Firma müssen die Bewerber nicht in jedem Detail erfüllen, sondern vor allem die wichtigsten. Daher unterscheiden wir zwischen „Muss-“ und „Kann-Kriterien“. Letztere wünscht sich ein Unternehmen von seinem potenziellen, neuen Mitarbeiter. Diese sind aber – wie der Name schon klarstellt – kein Muss.

MUSS-KRITERIEN

(z. B. Schulabschluss, Fachwissen, Ausbildung u. v. m.)

KANN-KRITERIEN

(z. B. zusätzliche Sprachkenntnisse, bestimmte praktische Fertigkeiten u. v. m.)

  • „Sie bringen mit …“
  • „Wir erwarten (von unserer Bewerberin/unserem Bewerber) …“
  • „Es wird erwartet …“
  • „Sie haben … (abgeschlossen)“
  • „Voraussetzung sind …“
  • „Gesucht werden Bewerber mit (Kenntnissen in) …“
  • „… wird nur berücksichtigt, wenn …“
  • „Erforderlich sind …“
  • und weitere
  • „Bevorzugt werden Bewerber mit …“
  • „Wünschenswert wären …“
  • „Idealerweise verfügen Sie über …“
  • „… wären von Vorteil.“
  • „… gerne auch Erfahrungen mit …“
  • „… vorzugsweise mit Kenntnissen in …“
  • „Wenn Sie zusätzlich noch … mitbringen.“
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