Augen auf bei der Berufswahl

Augen auf bei der Berufswahl

Tipps für die richtige Jobwahl

Die ICH-Entscheidung für junge Menschen

La-Liana | pixelio.de

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Trotz der „Informationsgesellschaft“, in der wir gemäß einiger Sozial- und Wirtschaftswissenschaftler leben, fällt es vielen jungen Menschen schwer, den richtigen Beruf zu wählen. Auch der Weg dahin ist für einige völlig offen. Die „bucklige“ Verwandtschaft drängt einen meist, etwas „Sicheres“ zu wählen. Viele wenden sich einer Sachbearbeiter-Jobwahl bei einer Stadt-, Landes- oder sogar Bundesverwaltung zu und sind frühzeitig frustriert. Es war ein Weg in die Irre! Der relativ schnell miese, langweilige und öde „Beruf“ hatte für sie rein gar nichts mit „Berufung“ zu tun! Je unliebsamer der Job ist, desto schneller greifen Frustration, Burn-Out und andere Gefahren die eigene Psyche und somit die Gesundheit an.

Deshalb gilt: Augen auf bei der Berufswahl! Recherchieren Sie und informieren Sie sich frühzeitig! Hören Sie auf sich selbst, nicht auf andere! Sie persönlich müssen eine Wahl treffen, die Ihr Leben bestimmt. Sie müssen einen Beruf ergreifen, der nicht nur für ein möglichst angenehmes Leben per Gehalt sorgt, sondern auch Ihren persönlichen Arbeitsalltag mit möglichst reizvollen, interessanten Aufgaben ausfüllt.

 

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Zielvorstellung

Richtiges Ziel setzen

Timo Klostermeier | pixeleo.de

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Bevor Sie überhaupt mit einer Bewerbung starten, ist eine Frage entscheidend:

Was ist Ihr Ziel?

Die Antwort auf diese Frage ist gar nicht so schwer, wie Sie als Bewerber und Arbeitsuchender vielleicht jetzt denken.

Ihr Ziel ist kein „Job“, sondern ein Beruf!

Beruf“ stammt von „Berufung“. Sie wollen eine Arbeit, die nicht nur genug Geld für ein möglichst angenehmes Leben einbringt, sondern sie soll auch Ihren (Arbeits-)Tag ausfüllen.

Wer nur für Geld arbeitet, wird am Ende nicht wirklich „reich“ und kann sich nicht (weiter-)entwickeln.

Ein ganz entscheidender Faktor ist die Motivation für den Beruf.

Deshalb machen Sie sich Gedanken, was Sie an Ihren letzten Jobs geliebt haben. Konkret: Welche einzelnen Aufgaben bzw. Tätigkeiten haben Ihnen die meiste Freude bereitet. Wo fühlten Sie aus sich selbst heraus – nennt man auch „intrinsisch“ – dass Sie diese eine Aufgabe besonders gut gelöst haben, dass Sie diese eine Tätigkeit besonders gut konnten – ja, vielleicht sogar, dass Sie genau dazu Talent haben?

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Selbstorganisation

Die Zeit rennt!

sikapaulus | pixelio.de

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Ein berühmtes Zitat von Johann Wolfgang von Goethe ist: „Wer sich nicht selbst befiehlt, bleibt immer Knecht.“ Da steckt viel Wahres drin. In der heute vermeintlich „stressigeren“ Zeit, scheinen wir uns öfter zu „verzetteln„. Wir vergessen Termine. Aufgaben – ob beruflich oder privat – können wir kaum zu Ende bringen. Die Zeit rennt und wir kommen kaum hinterher. Diese gefühlte Ohnmacht frustriert. Mindestens fragen wir uns, wo bloß die Zeit geblieben ist.

In manch stressigen Situationen fühlen wir uns gar fremdgesteuert. Andererseits verfügen viele heute über mobile Endgeräte – wie eben das Smartphone – mit denen sich Kalender führen und entsprechende Alarmfunktionen einstellen lassen. Damit passen Sie Ihr Verhalten den zeitlichen Vorgaben an. Insofern können Sie den Begriff „Zeitmanagement“ getrost vergessen!

Universitätsprofessor Dr. phil. Dr. med. Michael Kastner stellte hierzu richtig fest:

Zeitmanagement ist Unsinn. Sie können die Zeit nicht managen – nur Ihr Verhalten.

Grundsätzlich ist also ein effektiver Umgang mit der Zeit und (selbstverständlich) generell bewusstes Handeln erstrebenswert. Die Selbstorganisation ist eine Schlüsselqualifikation.

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