Zeugnis – geheime Botschaften?

Ehrliche Leistungsbewertung oder Schummelei?

Jürgen Bücker | pixelio.de
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Laut Gewerbeordnung (GewO) § 109  Absatz 1 „hat jeder Arbeitnehmer bei Beendigung seines Arbeitsverhältnisses den Anspruch auf ein schriftliches Zeugis. Das Zeugnis muss mindestens Angaben zu Art und Dauer der Tätigkeit (einfaches Zeugnis) enthalten. Der Arbeitnehmer kann verlangen, dass sich die Angaben darüber hinaus auf Leistung und Verhalten im Arbeitsverhältnis (qualifiziertes Zeugnis) erstrecken.“

In der Regel erwarten die Personalverantwortlichen als Anlage einer Bewerbung ein qualifiziertes Zeugnis. Dieses hat sich als „Standard“ durchgesetzt. Ebenso gleichwertig werden übrigens Referenz- bzw. Empfehlungsschreiben angesehen, wie Bewerbungsratgeber Gerhard Winkler aus Berlin meint. Dennoch gilt auch nach wie vor das Zeugnis als wichtiger Beleg Ihrer Qualifikation und Leistung für einen Beruf.

Es scheiden sich allerdings hier die Geister, ob der § 109 Absatz 2 in heutigen qualifizierten Arbeitszeugnissen so realistisch umgesetzt und beachtet wurde.

Zitat: „Das Zeugnis muss klar und verständlich formuliert sein. Es darf keine Merkmale oder Formulierungen enthalten, die den Zweck haben, eine andere als aus der äußeren Form oder aus dem Wortlaut ersichtliche Aussage über den Arbeitnehmer zu treffen.“

Denn es gibt eben in diesen Arbeitszeugnissen Sprachcodes, die eben nicht eindeutig in ihrer Wortbedeutung für den Arbeitnehmer bzw. Bewerber ersichtlich sind. Kurz gefasst darf ein Zeugnis nicht offen (negativ) kritisieren und bewerten. Denn es soll letztlich keine Hürde für die Ergreifung eines neuen Berufes darstellen, sondern im Gegenteil den Start in einen neuen Job möglichst fördern. Diese Zeugniscodes sind weit verbreitet und lassen sich im Internet leicht recherchieren. Dennoch wollen wir im Folgenden die wichtigsten und kuriosesten benennen.

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Telefonat mit Personalabteilung

„Hallo? Ich will ’nen Job!“

Paulwip | pixelio.de
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Na, ganz so einfach ist das mit dem Anruf beim künftigen Arbeitgeber nicht! Es wird auch – tendenziell – nicht ohne schriftliche Bewerbung funktionieren. Im besten Fall werden am Ende des Telefonats vom Personaler die vollständigen Bewerbungsunterlagen – heute meist per E-Mail oder über die Bewerbungs-Homepage der Firma – angefordert. Also, alles auf Anfang!

Zunächst mal haben Sie per Stellenanzeige – gleichgültig ob in der Zeitung oder in einer Internet-Stellenbörse – ein für Sie passendes Jobangebot gefunden. Darauf möchten Sie sich bewerben. Dazu sollten Sie anrufen.

Aber bitte nicht so:

„Guten Tag … ich rufe an wegen Ihrer Stellenanzeige an.“ – „Was möchten Sie denn wissen?“ – „Mmmmmmh…???“

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Kommunikation? Ist alles!

Schreiben ist Kommunikation!

Bewerbungsschreiben erst recht!

I-vista | pixelio.de
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Inzwischen haben Sie schon einige Vorarbeiten geleistet, (Vor-)Überlegungen angestellt, Selbstorganisation betrieben, Brainstorming zwecks Ihrer Qualifikationen und Kompetenzen angestellt. Doch dieses gedankliche oder ideelle „Fundament“ hat noch nicht die Stabilität, um Ihre Bewerbung darauf „zu bauen“. 😉

Für Ihre ICH-Kampagne – also Ihren eigenen Werbefeldzug – benötigen Sie noch Hintergrundwissen. Nicht nur das Telefonat vor der Bewerbung ist Kommunikation, sondern auch das Schreiben der Bewerbung selbst.

 

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