Bewerben mit Köpfchen

Zielvorstellung

Richtiges Ziel setzen

Timo Klostermeier | pixeleo.de

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Bevor Sie überhaupt mit einer Bewerbung starten, ist eine Frage entscheidend:

Was ist Ihr Ziel?

Die Antwort auf diese Frage ist gar nicht so schwer, wie Sie als Bewerber und Arbeitsuchender vielleicht jetzt denken.

Ihr Ziel ist kein „Job“, sondern ein Beruf!

Beruf“ stammt von „Berufung“. Sie wollen eine Arbeit, die nicht nur genug Geld für ein möglichst angenehmes Leben einbringt, sondern sie soll auch Ihren (Arbeits-)Tag ausfüllen.

Wer nur für Geld arbeitet, wird am Ende nicht wirklich „reich“ und kann sich nicht (weiter-)entwickeln.

Ein ganz entscheidender Faktor ist die Motivation für den Beruf.

Deshalb machen Sie sich Gedanken, was Sie an Ihren letzten Jobs geliebt haben. Konkret: Welche einzelnen Aufgaben bzw. Tätigkeiten haben Ihnen die meiste Freude bereitet. Wo fühlten Sie aus sich selbst heraus – nennt man auch „intrinsisch“ – dass Sie diese eine Aufgabe besonders gut gelöst haben, dass Sie diese eine Tätigkeit besonders gut konnten – ja, vielleicht sogar, dass Sie genau dazu Talent haben?

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Selbstorganisation

Die Zeit rennt!

sikapaulus | pixelio.de

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Ein berühmtes Zitat von Johann Wolfgang von Goethe ist: „Wer sich nicht selbst befiehlt, bleibt immer Knecht.“ Da steckt viel Wahres drin. In der heute vermeintlich „stressigeren“ Zeit, scheinen wir uns öfter zu „verzetteln„. Wir vergessen Termine. Aufgaben – ob beruflich oder privat – können wir kaum zu Ende bringen. Die Zeit rennt und wir kommen kaum hinterher. Diese gefühlte Ohnmacht frustriert. Mindestens fragen wir uns, wo bloß die Zeit geblieben ist.

In manch stressigen Situationen fühlen wir uns gar fremdgesteuert. Andererseits verfügen viele heute über mobile Endgeräte – wie eben das Smartphone – mit denen sich Kalender führen und entsprechende Alarmfunktionen einstellen lassen. Damit passen Sie Ihr Verhalten den zeitlichen Vorgaben an. Insofern können Sie den Begriff „Zeitmanagement“ getrost vergessen!

Universitätsprofessor Dr. phil. Dr. med. Michael Kastner stellte hierzu richtig fest:

Zeitmanagement ist Unsinn. Sie können die Zeit nicht managen – nur Ihr Verhalten.

Grundsätzlich ist also ein effektiver Umgang mit der Zeit und (selbstverständlich) generell bewusstes Handeln erstrebenswert. Die Selbstorganisation ist eine Schlüsselqualifikation.

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Grundsatz bei Bewerbung

Grundsatzüberlegung

Am Anfang war das Wort.“ So oder ähnlich lautet so manche Bibelübersetzung (genauer Johannes-Evangelium). Um Wortklaubereien soll es jetzt aber im Folgenden nicht gehen!

Statt dessen sehen wir uns das Wörtchen „Bewerbung“ mal genauer an. Ganz neu ist die Erkenntnis nicht, aber es steckt nicht umsonst der Begriff „Werbung“ darin. Daher haben wir eine erste wichtige Erkenntnis gewonnen:

⇒ Bewerbung ist Werbung in eigener Sache – kurz: für sich selbst!

(c) ICH-Kampagne & Text-Allrounder

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Einige Fachbegriffe dazu lauten: „Selbst-Marketing“ oder aktueller „Personal Branding„. Letzteres bedeutet, dass Sie sich selbst – Ihre eigene Person und Persönlichkeit – als „Marke“ (engl.:  Brand) präsentieren.

Ich nenne dieses Unterfangen – streng bezogen auf die Bewerbungsbemühungen – kurz:

(c) Text-Allrounder

(c) ICH-Kampagne &Text-Allrounder

ICH-Kampagne.

Denn nichts anderes tun auch Werbeagenturen. Sie entwerfen und gestalten eine Kampagne mit einigen strategischen Überlegungen, die eine Dienstleistung oder ein Produkt eines Unternehmens bewerben und dabei möglichst das Alleinstellungsmerkmal herausheben.